Wissenschaftliche Publikationen

Publikationen

Hausler, M., Strecker, C., Huber, A., Brenner, M., Höge, T. & Höfer, S. (2017).
Link zur Publikation: Associations between the application of signature character strengths, health and well-being of health professionals. Frontiers in psychology.

Abstract: Bisherige Forschung fand positive Zusammenhänge zwischen Charakterstärken, Wohlbefinden und Gesundheit. Ziel der vorliegenden Analyse war es Beziehungen zwischen der Anwendung der Signaturstärken im Arbeitskontext und Wohlbefinden sowie Gesundheit von Medizinstudierenden (Studie 1) und AssistenzärztInnen (Studie 2) zu identifizieren. Wir erwarteten positive direkte Zusammenhänge zwischen den Konstrukten und indirekte Effekte durch emotionale Erschöpfung. Um diese Hypothesen zu testen, füllten 387 Medizinstudierende in ihrem ersten Studienjahr und 136 AssistenzärztInnen fünf Fragebögen aus, die Wohlbefinden, psychische und körperliche Gesundheit, Charakterstärken, die Anwendung der individuellen fünf Signaturstärken, und emotionale Erschöpfung als Burnout-Indikator erhoben. Partialkorrelationen wurden durchgeführt und Mediatoranalysen berechnet. Die Anwendung der Signaturstärken in der Arbeit bzw. im Studium war positiv mit Wohlbefinden und mentaler Gesundheit assoziiert, jedoch nicht mit körperlicher Gesundheit. Alle Zusammenhänge wurden in Studie 1 und (mit Ausnahme von psychischer Gesundheit) auch in Studie 2 durch emotionale Erschöpfung mediiert. Künftige Studien sollten eine Förderung der Anwendung von Signaturstärken im medizinischen Ausbildungskontext sowie dessen Potenzial für die Steigerung von Wohlbefinden sowie der Prävention von Burnout untersuchen.

Eine ausführliche Zusammenfassung ist im Blogbeitrag „Zusammenhänge zwischen der Anwendbarkeit von Signaturstärken im Beruf, Gesundheit und Wohlbefinden“ zu finden.

Hausler, M., Strecker, C., Huber, A., Brenner, M., Höge, T. & Höfer, S. (2017).
Link zur Publikation: Distinguishing Relational Aspects of Character Strengths with Subjective and Psychological Well-being. Frontiers in psychology.

Abstract: Die Forschung hat gezeigt, dass Charakterstärken im Allgemeinen positiv mit Wohlbefinden zusammenhängen. Jedoch gab es bis heute keine feinkörnige Analyse. Die vorliegende Studie untersucht individuelle Zusammenhänge zwischen den 24 Charakterstärken, subjektivem Wohlbefinden (SWB) und verschiedenen Aspekten des psychologischen Wohlbefindens (PWB) zu zwei Messzeitpunkten (N = 117). Die Ergebnisse zeigten, dass der „gute Charakter“ im Allgemeinen signifikant stärker mit PWB als mit SWB assoziiert war. Die Charakterstärke „Hoffnung“ war mindestens moderat mit den PWB-Aspekten Sinn, Optimismus und Autonomie korreliert und „Enthusiasmus“ mit den PWB-Aspekten Beziehungen und Engagement. „Durchhaltevermögen“ zeigte die höchste Korrelation mit dem PWB-Aspekt Können. Von den 24 Charakterstärken waren die „Glücks-Stärken“ (Hoffnung, Enthusiasmus, Dankbarkeit, Neugier und Bindungsfähigkeit) wahrscheinlicher mit PWB und SWB korreliert, als alle anderen Stärken. Die Studie bietet eine differenzierte Analyse und ein damit verbundenes tieferes Verständnis der Beziehungen zwischen den 24 Charakterstärken und einer Bandbreite an Wohlbefindensaspekten. Zukünftige Studien sollten eine detaillierte Strategie verfolgen, in Hinsicht auf eine Analyse der Zusammenhänge von Charakterstärken und Wohlbefinden.

Eine ausführliche Zusammenfassung ist im Blogbeitrag „Zusammenhänge zwischen den 24 Charakterstärken und verschiedenen Wohlbefindensaspekten“ zu finden.

Hausler, M., Huber, A., Strecker, C., Brenner, M., Höge, T. & Höfer, S. (2017).
Link zur Publikation: Validierung eines Fragebogens zur umfassenden Operationalisierung von Wohlbefinden – Die deutsche Version des Comprehensive Inventory of Thriving (CIT) und die Kurzversion Brief Inventory of Thriving (BIT). Diagnostica.

Höfer, S., Hausler, M., Huber, A., Strecker, C., Renn, D. & Höge, T. (2018). Short report: Psychometric characteristics of the 120-item short form of the German VIA Inventory of Strengths. Applied Research in Quality of Life.

Höge, T., Strecker, C., Hausler, M., Huber, A. & Höfer, S. (2018). Perceived Socio-moral Climate and the Applicability of Signature Character Strengths at Work: A Study among Hospital Physicians. Applied Research in Quality of Life.

Huber, A., Strecker, C., Hausler, M., Kachel, T., Höge, T. & Höfer, S. 2018). Possession and applicability of signature character strengths: What is essential for well-being, work engagement, and burnout? Applied Research in Quality of Life.

Strecker, C., Huber, A., Höge, T., Hausler, M. & Höfer, S. (2018). Identifying thriving workplaces in hospitals: Work characteristics and the applicability of character strengths at work. Applied Research in Quality of Life.

Konferenzbeiträge

Hausler, M. (2018). Positive Psychologie in der psychologischen Praxis. Vortrag auf dem Kongress des Deutschsprachigen Dachverbandes für Positive Psychologie, Nürnberg, Deutschland, 22.09.2018.

Hausler, M., Strecker, C., Huber, A., Brenner, M., Höge, T. & Höfer, S. (2017). The positive effects of character strengths on the well-being of medical students over time. Presentation at the International Society for Quality-of-life Studies Conference (ISQOLS), Innsbruck, Austria, 28.09.2017.

Hausler, M., Strecker, C., Huber, A., Brenner, M., Höge, T. & Höfer, S. (2017). The positive effects of character strengths on the well-being of medical students over time. Presentation at the European Health Psychology Conference (EHPS), Padua, Italy, 01.09.2017.

Hausler, M., Strecker, C., Huber, A., Brenner, M., Höge, T. & Höfer, S. (2016). Die Rolle der 24 Charakterstärken und deren Anwendung für subjektives und psychologisches Wohlbefinden von Medizinstudierenden. Vortrag auf der Swiss Positive Psychology Association Fachtagung, Zürich, Schweiz, 25.11.2016.

Hausler, M., Strecker, C., Huber, A., Brenner, M., Höge, T. & Höfer, S. (2016). Application of character strengths, work engagement and burnout: implications for health and well-being in medical education. Poster presentation at the 30th European Health Psychology Society and British Psychological Society Division of Health Psychology Conference, Aberdeen, Scotland, 24.08.2016.

Hausler, M., Strecker, C., Huber, A., Brenner, M., Höge, T. & Höfer, S. (2016). Application of character strengths, work engagement and burnout: implications for well-being and health in medical education. Poster presentation at the 8th European Conference on Positive Psychology, Angers, France, 30.06.2016.

Hausler, M., Strecker, C., Höge, T., Brenner, M., Huber, A. & Höfer, S. (2016). Auswirkungen der Anwendung von Charakterstärken und der Arbeitsbedingungen auf das Wohlbefinden von MedizinerInnen in den verschiedenen Phasen ihrer Ausbildung. Vortrag auf der 12. Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Psychologie, Innsbruck, Österreich, 01.04.2016.

Wissenschaftliche Abschlussarbeiten

Doktorarbeit: Wohlbefinden verstehen und fördern. Charakterstärken als mögliche Stellschrauben. (2017, Universität Innsbruck, eingereicht bei Priv.-Doz. Mag. Dr. Stefan Höfer und Prof. Dr. Eva Bänninger-Huber).

Masterarbeit: Zum Zusammenhang von Resilienz, Trauma und Bindungsrepräsentation – ein Vergleich von Depression, Borderlinie-Persönlichkeitsstörung und psychischer Gesundheit (2014, Universität Innsbruck, eingereicht bei Univ. Prof. Dr. Anna Buchheim)

Bachelorarbeit: Einfluss des Alters auf Kohärenzgefühl, Lebensqualität und Glück von Studierenden (2012, Universität Innsbruck, eingereicht bei Priv.-Doz. Mag. Dr. Stefan Höfer).