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Freundlichkeit üben: Der Freundlichkeitstag

Freundliche Worte, echtes Zuhören, eine kleine Aufmerksamkeit: Solche Gesten wirken doppelt – sie tun dem Gegenüber gut und meistens auch uns selbst. In der Positiven Psychologie gehören Freundlichkeitsübungen („acts of kindness“) zu den einfachsten und beliebtesten Interventionen.

Warum Freundlichkeit guttut

Wir sind soziale Wesen: Tragfähige Beziehungen zählen zu den wichtigsten Faktoren für Wohlbefinden. Freundlichkeit ist die kleinste Einheit der Beziehungspflege – sie signalisiert Wertschätzung, schafft Verbundenheit und gibt oft beiden Seiten Energie. Studien deuten darauf hin, dass bewusst ausgeführte freundliche Handlungen die Stimmung heben können – besonders, wenn sie freiwillig geschehen und abwechslungsreich bleiben.

Übung: Der Freundlichkeitstag

  1. Wählen Sie einen Tag in der kommenden Woche als Ihren persönlichen Freundlichkeitstag.
  2. Nehmen Sie sich vor, an diesem Tag fünf bewusste freundliche Handlungen auszuführen – kleine Dinge zählen: eine ehrliche Rückmeldung, jemandem den Vortritt lassen, eine Nachricht an einen alten Freund, ein aufmerksames Nachfragen.
  3. Beobachten Sie hinterher: Wie hat sich das angefühlt – für Sie und für die anderen?

Wichtig: Freundlichkeit ist kein Tauschgeschäft und keine Pflicht zur Selbstaufgabe. Wer ohnehin ständig für andere da ist, darf die Übung umdrehen – und die Freundlichkeit einmal bewusst sich selbst schenken.

Verwandt: Warum wir Beziehungen brauchen und der Positive Tagesrückblick – auch zu zweit eine schöne Gewohnheit.

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